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Kaum eine Branche lebt mehr von persönlichen Kontakten. Solange Jobs mehrheitlich projektbezogen vergeben werden, ist gut beraten, wer gut vernetzt alle Informationen zu neuen Projekten und Auftraggebern erfährt. Endlich sind persönliche Treffen wieder möglich und eine Vielzahl an hochkarätigen Veranstaltungen bieten entsprechende Plattformen. Heißt vernetzen aber automatisch auch mehr Einkommen, also „networking = more nett for working“.
Entertainment-Shows und vielfältige Dokumentations-Formate verleihen den Free-TV-Sendern aktuell ihr Profil. „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ und „Joko & Klaas gegen ProSieben“ prägen Sendermarken nachhaltig. Den US-Blockbuster findet man hingegen eher beim US-Studio-eigenen VOD-Angebot oder globalem Streamingdienst. Fiktionale Inhalte aus der Mediathek füttern den Serien-Marathon, aber die große Samstagabend-Show läuft im Fernsehen – Live. Lineares Fernsehen holt sich hier seine Zuschauer. Doch auch die Streamer drücken in diesen Markt. Die Forum Media Conference am 02.06.2022 blickt in die nähere Zukunft des Entertainment-Marktes.
Geld will Film! Echt jetzt? Die Börse ist volatil, der Immobilienmarkt überreizt und Sachwerte befinden sich auf Höchstniveau. Neue Anlagemöglichkeiten werden jetzt vom Kapitalmarkt gesucht. Dabei geht es selten auch um Investments in einem einzelnen Film, aber gesucht werden immer häufiger Unternehmen aus der Kreativwirtschaft: etablierte Filmproduktionen, stabil wachsende Dienstleistungsunternehmen und intelligente Tech-Tool-Entwickler. Entscheidend ist auch hier umfassende Nachhaltigkeit - Stichwort ESG.
Sprit, Nebenkosten, Lebensmittel: Alles wird teurer! Hohe Lohnsteigerungen in einigen exponierten Bereichen befeuern die Preisspirale. Obwohl die Nachfrage nach Content weiter steigt, sind höhere Budgets in Deutschland kaum vorstellbar – aus vielerlei Gründen. Produktionen versuchen den Druck an Dienstleister weiterzugeben. Die kämpfen ihrerseits mit den gleichen Mächten. Digitalisierung und Optimierung versprechen ein wenig Linderung. Wenigstens die Planungssicherheit kann mit bewährten Partnerschaften erhöht werden.
Was kann ich, was will ich? Realitäten anerkennen - und neu priorisieren.
Corona-Krise, Ukraine-Krieg, wirtschaftliche Unsicherheiten oder auch persönliche Schicksalsschläge können Auslöser für substanzielle Veränderungen sein. Jede Reise beginnt bekanntlich mit einem ersten Schritt - aber in welche Richtung? Und vielleicht sind Wut, Angst oder Verweigerung die erste, naheliegende Reaktion, bevor man sich über neue Schritte und neue Perspektiven Gedanken machen kann. Dabei gibt es gute Methoden, die eine Neuorientierung ermöglichen oder dabei helfen, die aktuelle Situation aus einer anderen, positiven Perspektive zu betrachten. Auf jeden Fall sollten die Fragen „Was kann ich?“ und „Was will ich?“ jetzt in den Fokus rücken.
Die Ukrainerinnen und Ukrainer erleben die rücksichtslose und menschenverachtende Brutalität des Putin-Regimes. Sein Machtsystem basiert ausschließlich auf Unterdrückung. Die Regierung hat sich weitgehend von seinem eigenen Volk gelöst und sorgt mit diktatorischer Kontrolle aller Medien für den eigenen Machterhalt. Die militärische Bedrohung für die gesamte Welt durch Russland ist so übermächtig, dass die Weltgemeinschaft dem menschenverachtenden Vernichtungskrieg zusehen muss. Wirtschaftssanktionen können nur mittelfristig Druck aufbauen. Die Weltpolitik ist bemüht, den Krieg lokal auf die Ukraine begrenzt zu halten. Nur Putin selbst kann diesen Krieg beenden. Für den Moment brauchen die betroffenen Menschen, Eltern und vor allem Kinder unser aller Unterstützung. Jeder kann seinen Beitrag leisten und es gibt viele Initiativen.
Nachfolgend finden sich Informationen zu Aktionen für die Unterstützung der Ukraine und weiterführende Links.