ENSIDER:NEWS
„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!“ Tatsächlich? Das kommt Dir bekannt vor? Gleichbehandlung ist Ziel Nr. 5 der globalen 17 Nachhaltigkeitsziele der UNO und seit jeher fester Bestandteil der Gerechtigkeitsdiskussionen. „Pro Quote Film“ überreicht bei der Berlinale Claudia Roth die aktuelle Faktenlage zur Gleichstellungs-Schieflage. Die Ampel-Koalition holt das Thema „Gendersternchen“ auf die innenpolitische Tagesordnung, während aber Außenpolitik und Energiewende das Nachrichtengeschehen dominieren - mit Bildern von der Münchner Sicherheitskonferenz im faktischen Maskulin.
Diverse Teams funktionieren besser, liefern produktivere Ergebnisse und sorgen für eine gesunde Stimmung am Arbeitsplatz. Die Berlinale setzt Zeichen, mit hohem Frauenanteil auf den Bühnen des Festivals. In deutschen Sendernetzen und Medienkonzerne findet sich davon weitgehend keine Spur. Warum ist das so?
Die virtuelle Filmproduktion, oder eben Virtual Production, ist mit Sicherheit eine der größten Veränderungen, die die Filmproduktion bisher durchlebt hat. Dabei werden nicht nur so ziemlich alle bekannten und vorstellbaren Parameter neu aufgestellt - Filmemachen an sich ändert sich grundlegend. Technisch gesehen, verschmelzen in der virtuellen Filmproduktion zwei Genres miteinander: Game und Film. Denn nur mithilfe von leistungsstarken Game Engines, die mit ihren speziellen Frameworks den Spieleverlauf steuern und für die besondere visuelle Darstellung des Spielablaufs sorgen, ermöglichen jetzt modernste LED-Technologien virtuelle Filmproduktionen mit einem Rendering in Echtzeit, also ohne jegliche Verzögerung. Mit unserem neuen Ensider:Partner, der ICT AG, schließen wir uns dieser neuen Art der Filmproduktion an.
Nachdem das legendäre Eisstockschießen-Event in 2021 coronabedingt ausfallen musste, traf sich am Samstag, dem 29.01.2022,...
Trotz der hohen Inzidenzzahlen finden immer wieder mehr Veranstaltungen real statt. Eine gute Nachricht, gerade für unsere Branche, in der Netzwerken den Zugang zu Arbeit bzw. Fachkräften unterstützt. Gerade während der Pandemie haben wir Vorteile von digitalen Lösungen kennengelernt, die viele nicht mehr missen möchten. Schnell, flexibel, unverbindlich, günstig und komfortabel – so wollen wir auch unsere Angebote weiter ausbauen.
Enttäuscht werden können nur Erwartungen. Nimmt man sich diese Lebensweisheit zu Herzen, wird das neue Jahr spannend und vielversprechend, solange wir unsere eigenen Erwartungen im Griff haben. Immerhin hat in der Krise das Kino mit den neuen „150ern“ ein publikumsfähiges Format wiederentdeckt. Fast die gesamte Branche hat sich zur Nachhaltigkeit mit der Initiative „Green Motion“ verständigt. Verschiedene Qualifizierungsangebote, insbesondere die „Studiumsangebote für Produktionsmanagement“ begegnen systemisch dem Fachkräftemangel. Finanzpolitische ESG-Kriterien unterstützen gute Unternehmensführung und Nachhaltigkeit durch klare Spielregeln für den Zugang zu Kapital. Die für die Branche so wichtigen Netzwerkveranstaltungen haben klare Spielregeln und etablierte Digital-Alternativen. Der Auftragsmarkt boomt. Und mit negativem Test spaziert es sich gutgelaunt ins Jahr 2022.
Und wie geht es weiter? Bleiben die Streamingdienste weiterhin die klaren Gewinner der Pandemie? Was passiert mit den Kinos, mit den Festivals und natürlich auch mit großen und kleinen Filmproduktionen? Bringt das neue Jahr neue Hoffnung oder bleibt alles beim Alten? Fakt ist, weitere Corona-Einschränkungen für Kinos sind wahrscheinlich – und dass Filmtheater wieder ganz zu machen müssen, kann nicht sicher ausgeschlossen werden. Fakt ist aber auch, dass die Filmbranche mit all den kreativen Menschen, die hinter jedem einzelnen Projekt stehen, von Natur aus innovativ und kreativ jeder Herausforderung strotzen und vielleicht auch daraus neue Kraft und Inspiration schöpfen können.