Die neuen Programmanbieter denken längst nicht mehr in Territorien, sondern in Zielgruppen. Weil sich das auch über "Sprache" definiert, lohnt sich für die deutsche Filmwirtschaft ein Blick auf die beeindruckende Anzahl Deutsch-sprechender weltweit.

Was haben wir nicht schon alles versucht, um unsere Filme anders zu finanzieren: "Insured Gap Finance" war ein großes Thema, das am Himmel explodiert ist wie eine Supernova, gefolgt von Public Offerings, deren Insolvenzverfahren nahtlos übergingen in die Wild-West Ära der grauen Medienfonds. Dann kamen die Kaffeetassen- und T-Shirt- Finanzierungen namens Crowd- Funding, später in der Erwachsenen- Version namens "Equity Crowdfunding". Gezündet hat dies nicht so richtig, aber jetzt kriechen die Themen "Blockchain" und "Kryptowährungen" unaufhaltsam wie ein zäher Lavastrom durch die Filmfinanzierungsdiskussion.



Der   Datenschutz   ist   mit   viel Getöse  auch  in  unserer  Branche angekommen.  Die  große Abmahnwelle   blieb   aus,   aber einzelne  hat  es  dennoch  bereits erwischt   –   meist   noch   als straffreie  Ermahnung.  Aber  was wollen  die  Datenschützer eigentlich von uns. War das ganze Spektakel  nicht  ursprünglich  um Facebook,  Google  und  Amazon  in die  Schranken  zu  weisen.  Die haben  uns  einmal  klicken  lassen und  damit  scheint  der  Wirbel verflogen.  

„Arbeitnehmermarkt“, „Nachwuchsprobleme“ und „Human Capital“ sind derzeit gängige Phrasen. Aber was erwarte ich als normaler Filmschaffender von meinem Arbeitgeber eigentlich? Noch werden von den Auftraggebern kaum höhere Gagen akzeptiert. Aber immerhin kann ich mir meinen Job aussuchen und finde Beschäftigung bis in den November. Was mich wirklich weiter bringen würde, sind „Wissen“ und „Netzwerk“. Aber wie unterstützt mich mein Arbeitgeber, egal ob in Festanstellung oder projektbezogen, bei meiner  persönlichen Entwicklung?

Im 30. Jahr der Forum Media präsentiert Blickpunkt:Film die, vom FFF – FilmFernsehFonds Bayern unterstützte Veranstaltung „Münchener Forum der Filmwirtschaft“ am 22. November im Bankhaus DONNER & REUSCHEL. Prof. Dr. Klaus Schaefer führte durch das abwechslungsreiche Tagesprogramm.

Prof. Dr. Mathias Schwarz (SKW Schwarz Rechtsanwälte) eröffnete wie gewohnt mit einem Statusbericht von „Maria Taubenblau“, der Beispielproduzentin mit Ihren Erfahrungen und Nöten im vergangenen Produktionsjahr. Compeso erklärte den Einsatz künstlicher Intelligenz an der Kinokasse und im Onlineverkauf. Der Betreiber Markus Grab von Inside Kino bietet seit vielen Jahren Informationen für Kinobesucher an, weshalb er deren Sicht auf die Kinolandschaft eindrucksvoll erläutern konnte.

Panel
Panel "Zukunft Kino"

Markus Zimmer (Geschäftsführer Bavaria Filmproduktion)

Panel
Panel "Zukunft Kino"

Markus Grab (Inside Kino), Dorothee Eprenstein (FFF-Bayern), Prof. Dr. Kaus Schaefer, Markus Zimmer (Bavaria Filmproduktion), Kim Ludolf Koch (Cineplex), Dr. Christian Bräuer (AG Kino-Gilde)

FFF-Bayern
FFF-Bayern

Dorothee Erpenstein (FFF-Bayern) mit Moderator Prof. Dr. Klaus Schaefer (ehemals FFF-Bayern)

Förderungen und alternative Finanzierungsquellen
Förderungen und alternative Finanzierungsquellen

Prof. Dr. Johannes Kreile (Noerr Rechtsanwälte)

Fachpublikum
Fachpublikum

u.a. Prof. Bettina Reitz (Präsidentin HFF München)

Panel
Panel "Ist Deutschland spitze?"

Christian Becker (Rat Pack Filmproduktion), Christian Sommer (Trixter VFX, VTFF), Prof. Dr. Klaus Schaefer, Dr. Tamara Seybold (ARRI), Dr. Charlie Wöbcken (Studio Babelsberg), Axel Kühn (Tresor TV,

Ist das Kino noch zu retten?
Ist das Kino noch zu retten?

Markus Grab (Inside Kino)

Aktive Publikumsdiskussion
Aktive Publikumsdiskussion

Das Fachpublikum beteiligte sich mit Wortmeldungen.

Networking
Networking

Markus Vogelbacher (International Film Partners), Kim Ludolf Koch (Cineplex)

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Beim Panel „Zukunft Kino“ diskutierten Frau Dorothee Erpenstein (FFF Bayern), Dr. Christian Bräuer (AG Kino–Gilde), Kim Ludolf Koch (Cineplex), Markus Grab (Inside Kino) und Markus Zimmer (Bavaria Filmproduktion) über die aktuelle Situation.

 

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