Förderprogramme, wie jetzt auch die Ü3, und Prozessoptimierer promoten die Digitalisierung. Was heißt das eigentlich und was bedeutet das für Film und Fernsehen? Filmmaterial wurde durch Datenformate ersetzt.  Bei genauerem Betrachten stellt man schnell fest, dass sich noch viel mehr geändert hat. Durch die veränderten Arbeitsabläufe und Anforderungen haben sich ganze Berufsbilder gewandelt. Digitale Tools halten auch Einzug in die Produktion, also die kaufmännische Organisation von Dreharbeiten. Jetzt ziehen sogar Dienstleister nach und bieten mit immer neuen Tools Schnittstellen für ein einfacheres und kooperativeres Arbeiten. Ein wichtiger Meilenstein für den Standard  Industrie 4.0.

Durch die direkte Anbindung der Dienstleister an die Produktionsplanung können künftig Personalressourcen und Materialströme optimaler geplant werden. Dadurch steigt die Qualität im Service und gleichzeitig sinken die Kosten. In den USA sind solche Verschränkungen schon weiter verbreitet als hierzulande, wo eher Bedenkenträger innovative Anwendungen verhindern. Dennoch führen einige Dienstleister bereits vielversprechende Softwarelösungen ein. Die Politik unterstützt diese Investitionen mit diversen Förderprogrammen. In der Krise werden solche Investitionen jetzt sogar in der Überbrückungshilfe 3 (Ü3) bis zu einer Höchstgrenze anerkannt.

Klassisches Operationsmanagement ist in unserer Branche weitgehend unbekannt. Zu sehr ähnelt die Produktion den Abläufen in einer Manufaktur statt industriellen Strukturen. Preis- oder Absatzberechnung, Lagerhaltung und Personalentwicklung finden keine Anwendung in projektorientierten Teams. Optimierung und Kommunikation greifen zunehmend Raum, auch bei Factual und Fiction Produktionen. Gerade dank innovativer Lösungen sind die Anwendungsmöglichkeiten immer umfangreicher.

Die US-amerikanische Firma Rentaltracker bietet als einer der ersten Hersteller für Vermietsoftware eine vielfach erprobte RFID-Lösung. Das Ziel sind kürzere Ladezeiten für Produktionen und schnellere Reaktionszeiten auf Änderungen oder auch auf die Dokumentation von Verlusten bei der Rücknahme.

In Europa ist gerade bei Veranstaltungs- und Equipmentrental die deutsche Software Easy-Job der führende Anbieter. Hier liegt der Vorteil in einer breiten Anwendbarkeit in verschiedenen Arbeitsbereichen eines Rentals. Vom Kassenbuch bis zum Fuhrparkmanagement wird alles zentral gesteuert. Viele weitere Anbieter mit diversen Speziallösungen machen die Dienstleister fit, um Dreharbeiten bestmöglich zu unterstützen. Bei den vielen internationalen Projekten bzw. der Mitwirkung von internationalen Filmschaffenden aus aller Welt, gilt es, einen gewissen Standard selbstverständlich zu erfüllen. Bei den steigenden Anforderungen der Streamer - als Auftraggeber für hochpreisigen Content - an Compliance- und Qualitätsmanagement ist gut beraten, wer frühzeitig die Chancen in diesen Lösungen erkennt.

Viele unterschiedliche Bereiche werden inzwischen mit intelligenten Hilfsprogrammen versorgt. Ohne Beratung ist es gerade für größere Unternehmen schwierig, den Überblick über aktuell verfügbare Anbieter zu erhalten. Wer hier auf die klassischen Unternehmensberatungen setzt, wird kaum praxisnahe Lösungen erhalten. International Film Partners spielt hier immer wieder die operative Praxiskenntnis aus und überzeugt mit nachhaltigen Implementierungserfolgen.

Foto © geralt | Pixabay

 

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